PÄDAGOGIK MIT STREET CREDIBILITY

StreetSkillz ist mit dem Ziel entstanden, das kreative und pädagogische Potential von Streetsport in die Schulen zu bringen, um über urbane Jugendkultur die Entwicklung junger Menschen zu fördern. Dabei geht es nicht nur um die sportliche Perspektive. Die Kultur und das Wertesystem im Streetsport können mentale, soziale und körperliche Kompetenzen mit einer ganzen Bandbreite neuer Erfahrungen und Eindrücke bereichern. Deshalb ist es uns wichtig, dass jeder, von den Gründern bis zum einzelnen Coach, diese Kultur vorlebt und verkörpert. Die Philosophie des StreetSkillz-Teams basiert dafür auf drei Säulen.

AUGENHÖHE

Wir wollen jedem Teilnehmer auf Augenhöhe begegnen und unseren Sport zielgerichtet für die individuelle Entwicklung einsetzen. Diesen Anspruch verfolgen wir nicht nur mit brennender Leidenschaft, sondern auch durch sportpädagogische Expertise und praxiserfahrene Coaches.

SPORTLICHE PRAXIS

Die meisten urbanen Sportarten sind noch sehr jung. Umso stolzer sind wir, dass alle Coaches im StreetSkillz-Team seit über 10 Jahren in ihrer Disziplin aktiv sind. Damit gehören wir oft zur ersten Generation an Athleten in Deutschland und können auf einen riesigen Erfahrungsschatz in Bewegung und Vermittlung zurückgreifen.

STREET CREDIBILITY

Street Credibility heißt, in der eigenen Szene akzeptiert und respektiert zu werden – weil man vorlebt, wovon man spricht. Unsere Coaches haben sich dieses Standing in ihren Jugendszenen erarbeitet und können als Trainer, Vorbild und Gleichgesinnte eine starke Verbindung mit den jungen Teilnehmern aufbauen.

DIE GRÜNDER

„Hi, ich bin Silvester Kiunka. 1998 hat mich die Hip-Hop Kultur erstmals in ihren Bann gezogen. Damals hab ich mit Breakdance und Streetpercussion angefangen und bis heute nicht mehr aufgehört. 2003 stand ich das erste Mal als Tänzer auf der Bühne und habe danach meinen Weg als Trainer, Artist und Choreograf eingeschlagen. Die meisten sportlichen Skills habe ich mir autodidaktisch angeeignet. Irgendwann war mir das nicht mehr genug und ich bin mit meinem Master in Sportberatung und Sportpsychologie noch tiefer in die Materie eingestiegen. Danach war ich unter anderem als sportlicher Leiter des Open Space (dem einzigen Trainingszentrum für Streetartistik in Deutschland) und als Berater für die Integration urbaner Sportarten in Bildungsprogramme aktiv.

Auf meinem Weg hat mich immer eine Sache angetrieben, die letztlich auch zur Gründung von StreetSkillz geführt hat. Ich möchte anderen Kids ermöglichen, was Streetsport mir ermöglicht hat: Ein reflektiertes und fähigkeitsorientiertes Selbstbewusstsein, Gesundheit durch Bewegung und einen Weg zu vorurteilsfreier, universeller Kommunikation.“

„Hi, ich bin Sebastian Gies. Seit 2005 bin ich mit Parkour auf den Straßen unterwegs, wenig später kam die Leidenschaft für Tricking dazu. Schon als Kind hatte ich einen unbändigen Bewegungsdrang und bin überall draufgeklettert und runtergesprungen. Als ich mit 14 Jahren das erste Parkourvideo gesehen hab, war dieses Gefühl sofort wieder da. Das steigende öffentliche Interesse an Parkour hat mir noch vor meinem 18. Lebensjahr den Weg eröffnet, Streetsport mit meinem Team Flyguys international auf die Bühne zu bringen und Trainings in Vereinen in ganz NRW aufzubauen. Neben dieser kreativen Seite hat mich immer die professionelle Entwicklung des Sports gereizt, was mich zu meinem Bachelor in Sportmanagement und meinem Master in Entrepreneurship motiviert hat.

Die Menschen und Projekte, die ich begleiten durfte, haben mir immer wieder das riesige Potential von Streetsport in Bildung und sozialer Entwicklung vor Augen geführt. Egal ob Geflüchtete, Manager, straffällig gewordene Jugendliche, Menschen mit Behinderung oder junge Gründer: Streetsport verbindet Menschen und prägt Lebenswege über alle gesellschaftlichen und kulturellen Schichten hinweg. Mit StreetSkillz möchte ich genau das erreichen: Junge Menschen befähigen, ihren eigenen Weg zu finden, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe oder Lebenssituation.“